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Demografische Entwicklung auch im Vertrieb & Network? Teil 1

Zunächst möchte ich all meine Leser im Neuen Jahr 2012 herzlich willkommen heißen. Die Feiertage liegen gerade hinter uns und die vielen guten Vorsätze für das kommende Jahr sind bei uns allen noch sehr präsent.

Zum Teil haben wir bereits begonnen, unsere guten Vorsätze umzusetzen, oder wir sind noch dabei, Wege für die Umsetzung zu finden. Sicher ist, dass, wenn wir nicht sofort damit beginnen, es meistens bei dem Vorhaben bleibt. Deshalb wünsche ich meinen Lesern auf diesem Weg einen starken Willen und viel Disziplin, damit sie alles, was sie sich vorgenommen haben, durchziehen können.

Für die erste Kolumne in diesem Jahr habe ich ein Thema gewählt, welches sicher auch in Network-Kreisen für spannende Diskussionen sorgen kann und sicher irgendwann auch wird.

Für die Inspiration hierzu möchte ich mich herzlich bei meinem Top Network-Kollegen, Peter Thum, bedanken. Bei einer persönlichen Unterhaltung mit ihm über meine Frage nach einem interessanten Thema schlug er mir dieses vor.

Persönlich finde das Thema in der Tat sehr spannend, denn es gab in der Vergangenheit eine Zeit, wie Du nachher noch lesen wirst, in der ich mich sehr intensiv damit befasst habe. Dies ist ein Grund warum ich mich jetzt, inspiriert durch Peter, erneut hingesetzt habe, um darüber zu schreiben und wir uns jetzt evtl. gemeinsam näher damit befassen können.

Zum allgemeinen Verständnis sei gesagt, dass man unter einer demografischen Entwicklung unter anderem das Verhältnis der Geburtenzahlen eines Volkes/Landes, im Vergleich zu dessen Sterbezahlen und die daraus sich ergebende Altersstruktur einer Gesellschaft versteht. Oder anders ausgedrückt, die – aufgrund aktueller Prognosen – hochgerechnete Zahl der jungen Menschen im arbeitsfähigen Alter im Verhältnis zu der Anzahl der Menschen im Rentenalter.

Diese Zahlen sehen in Deutschland etwas dürftig aus. Der eine oder andere unter uns ist mehr oder weniger informiert, deshalb hier vorab ein paar Zahlen zum Verständnis für Deutschland, die ich aus einer Quelle im Internet entnommen habe: (www.foerderland.de)

„Die Geburtenzahl, die im Jahr 1964 mit fast 1,2 Millionen Geburten ihren Höhepunkt erreicht hatte, ist bis heute auf rund 673.000 im Jahr gesunken. Allein in den letzten 15 Jahren ist sie um 22%. Prognosen gehen davon aus, dass diese Entwicklung weiter anhält. Die Folge: In 40 bis 50 Jahren kommen in Deutschland auf eine Geburt zwei Sterbefälle“.

Die sinkende Zahl der Geburten ergibt sich aus der von Generation zu Generation sinkenden Anzahl junger Frauen. Bei einer Geburtenhäufigkeit von derzeit durchschnittlich 1,4 Kindern pro Frau werden die heute etwa 30-jährigen Frauen bis zum Ende des gebärfähigen Alters (49 Altersjahre) deutlich weniger Kinder zur Welt bringen, als dies für den zahlenmäßigen Ersatz ihrer Generation erforderlich wäre. Das Bestandserhaltungsniveau liegt bei 2,1 Kindern pro Frau.

Verstärkt wird die Entwicklung zusätzlich durch den Verfall von traditionellen Werten wie Familie und dem daraus resultierenden Trend zu immer mehr kinderlosen Singlehaushalten. Die geborenen Mädchenjahrgänge werden zahlenmäßig immer kleiner. Bei ebenfalls durchschnittlich 1,4 Kindern wird die künftige Kinderzahl weiter sinken, da dann auch weniger potenzielle Mütter leben. Die Zahl der geburtenfähigen Frauen (15-49 Jahre) nimmt von 20 Millionen 2001 auf 14 Millionen 2050 ab. Ihr Anteil an der Bevölkerung sinkt ebenfalls, und zwar von derzeit ca. 24% auf etwa 19%.

Laut einer anderen Internetquelle (www.auva.at/media) macht sich auch Österreich Sorgen um seine Zukunft, aber auch Europa als Ganzes – glaubt man den Berichten der Bundeszentrale für politische Bildung.

Doch was haben all diese Zahlen mit uns im Network zu tun? Betrifft uns das überhaupt?

Sicher ist es in jedem Network Unternehmen ein wenig anders, doch hast Du Dir mal Dein Unternehmen angesehen?

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und unter anderem ein Deutsches Unternehmen angesehen und dabei einen Blick riskiert auf die Top 300 Führungskräfte weltweit. Dabei fiel mir auf, ohne die tatsächlichen Zahlen gesehen zu haben, dass das Durchschnittsalter bei etwa 45 Jahren liegt.

Nun muss man sich doch als Führungskraft im Vertrieb die Frage stellen, was in 10-20-30 Jahren sein wird? Wenn wir also unser Geschäft zukunftsorientiert aufbauen wollen, wovon ich bei der Mehrheit unter uns ausgehe, sollte man sich die Frage stellen, wer unser Geschäft weiterführen wird, wenn wir in die wohlverdiente „Rente“ gehen wollen, ganz besonders, wenn die meisten unserer FKs, (Führungskräfte), vielleicht sogar älter sind als wir?

Es gibt definitiv das eine oder andere Unternehmen, welches das Marketing mehr auf die Attribute „young & stylisch“ setzt, doch machen wir uns nichts vor, bei den meisten Unternehmen sind die Führungskräfte im Schnitt nicht mehr ganz so „young“.

Die Firma Herbalife International (die bekanntlich ein Milliarden-Unternehmen ist) wurde sich dieser Tatsache bereits vor etwa 7 Jahren bewusst und rief damit ein erfolgreiches Programm ins Leben, das „Generation H Programm“, um genau diesem Thema entgegen zu steuern. Ziel war und ist es, die nächste Generation des Leaderships zu entwickeln. Ich weiß es deshalb so genau, weil ich die Führung dafür für Europa über einen Zeitraum von 2 Jahren inne hatte. Ich gestehe, dass ich dieses Projekt geliebt habe und die damit verbundene, jahrelange Arbeit. Das Programm hatte sein eigenes Momentum und man muss sagen, dass uns sehr viel Freiheit als auch ein eigenes Budget seitens der Firma dafür gegeben wurde. Ich habe bislang von keinem ähnlichen Programm in irgendeinem anderen Network gehört, das so konsequent durchgezogen wurde.

Entweder wird das Thema komplett ignoriert oder aber die gesamte Aufmachung eines Unternehmens wird ausschließlich auf „young & stylisch“ gesetzt.

Hier endet Teil eins. Teil zwei folgt kommende Woche. Wenn Du magst überlege Dir, wie Du zu diesem Thema stehst?

eure Dany

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