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Einen Sog erzeugen..

Einer meiner Leser, Tom B., bei dem ich mich für dessen Mut herzlich bedanken möchte, schrieb mir letztens unter anderem folgende Zeilen:

„Wer zu einem Interessenten geht, hat Network nicht voll verstanden. Wer das macht und so Partner sponsert, gibt ein Beispiel, so dass seine Partner Network auch missverstehen. Hingehen ist IMMER Druck.

Kommen lassen ist Sog. Und Sog ist es doch, was unsere Partner lernen sollen, oder? Wie auch immer:

Das Thema optimaler Kundenaufbau im Network Marketing oder egal in welchem Business,  ist ja leider vielen erfolgreichen Führungskräften unklar. Schade denn so verbrennen diese unnötigerweise und unwissentlich Partner“.

Ich las seine Zeilen und musste ihm zustimmen. Es ist richtig und wichtig eine Arbeitsweise zu entwickeln, dass Interessenten zu Dir kommen können, damit Du nicht zu ihnen gehen musst.

Wenn Du, oder einer Deiner Teampartner, zum Interessenten gehst, entsteht vielleicht bei Dir der Druck „Erfolg haben zu müssen“ und eventuell beim Gegenüber der Druck: „Der will mir jetzt etwas verkaufen“. Selbst wenn unser Gegenüber diesen Satz nicht im Hinterkopf hat, wird unser frisch gebackene Berater ihn höchstwahrscheinlich, wenn er noch unsicher ist, haben.

Wenn dann im nächsten Step bei unserem Teampartner dieser Druck entsteht, „ich muss das jetzt aber schaffen, weil.. etc. pp“, gepaart eventuell von weiteren Sätzen bei ihm unterbewusst ablaufen, wie zum Beispiel: „was denkt der jetzt von mir“ etc., ist die Aussicht auf Erfolg viel geringer, als wenn der Interessent zu einem kommt.

Was ist denn genau der psychologische Unterschied wenn jemand zu Dir kommt? Gibt es diesen tatsächlich?

Du als Berater bist in der besseren, sichereren Position. Das Gefühl oder der Eindruck, jemanden zu belagern kann schon mal nicht mehr vorhanden sein. Er kam ja, egal auf welche Weise, zu Dir. Er will also etwas von Dir! Er/Sie braucht etwas – Du bietest etwas! Das ist ein sehr entscheidender Punkt, den man nicht vergessen darf.

Selbstverständlich können diese Negativ- Sätze im Unterbewusstsein immer noch ablaufen, doch selbst wenn sie bei einem unserer noch unsicheren und frischen Teampartner da sind, so sind sie doch um einiges schwächer, wenn Sie selbst den Kontakt nicht aktiv angehen mussten.

Das bedeutet nun nicht, niemals selbst auf Menschen zuzugehen und immer nur zu warten bis etwas passiert. Ich finde es wichtig alles zu unternehmen was man kann und was man sich auch zutraut um sein Business aufzubauen. Aber vielleicht nicht immer im ersten Schritt.

Es gibt nun viele Möglichkeiten einen Sog zu erzeugen. Das sollte man am besten immer direkt im eigenen Team erarbeiten und besprechen. Doch grundsätzlich ist jede Aktion dazu geeignet die im Endergebnis potenzielle Interessenten zu DIR führt…

Wenn also Deine Upline ein System verwendet, das es ermöglicht, dass Kontakte auf Dich zukommen, dann solltest Du das zumindest in der Anfangsphase nutzen. Richte Deine Aktivitäten danach aus, dass möglichst viele Interessenten zu Dir kommen. Besprich die einzelnen Vorhaben mit Deiner hauptberuflichen Upline.

Wenn Du dann nach einiger Zeit sicherer bist und es auch dies möchtest, kannst Du auch anders arbeiten indem Du selbst aktiv Interessenten angehst.

Das meint Tom mit – einen Sog erzeugen.

Selbstverständlich kann man hier auch nicht alle Menschen über einen Kamm scheren und behaupten, dass jeder am Anfang unsicher ist. Es gibt Teampartner die gleich loslegen und alle Aktionen mitmachen, weil sie keine Furcht kennen oder sie tun es gerade deswegen um sich dieser zu stellen.

Sie aufhalten wäre genau so unangebracht wie sie direkt zu etwas zu bewegen für das sie noch nicht reif sind.

Eine gewisse Sensibilität ist wie immer auch hier von Vorteil und das Gefühl dafür wann was angemessen ist. Es ist nicht immer leicht den Spagat zwischen – Jemanden nicht zu unterfordern und gleichzeitig nicht zu überfordern – gerade am Anfang, zu schaffen.

Man ist da auch selbst nicht immer der richtige Maßstab. Was für einen persönlich oft selbstverständlich ist, ist für jemand anderen schone eine echte Herausforderung. Aus diesem Grund ist ein genaues Hinsehen und Hinterfragen manchmal gar nicht so schlecht. Besser einen glücklichen Teampartner, der langsam vorangeht, als einen überforderten, der viel zu früh die Flinte ins Korn wirft.

In diesem Sinne – euch allen einen erfolgreichen Sog im Geschäft..

Eure Dany

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    Daniela C. Szasz
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